Ein würdevoller Abschied für unsere Hunde

Jeder Mensch muss in seinem Leben manchmal Abschied nehmen von etwas, das er lieb gewonnen hat. Stirbt einer unserer Mitmenschen, ist es selbstverständlich, ihn würdevoll mit einer Trauerfeier und einem Begräbnis zu verabschieden.
In der heutigen Zeit sind unsere Tiere nicht nur Mitbewohner. Für manche alleinstehenden Menschen sind sie vielleicht das einzige Familienmitglied und ein treuer Begleiter geworden.
Gerade deshalb ist es verständlich, dass der Wunsch nach einem würdevollen Abschied immer größer wird.

Manchmal ist es auch der Umstand, der ein Begräbnis sehr schwierig gestaltet. Es ist beispielsweise kein Garten vorhanden, das Tier ist zu groß, oder der Halter befindet sich in einem fortgeschrittenen Alter. Für viele ist der Gedanke an eine Tierverwertungsanlage unerträglich und man möchte das Tier, das einen eine lange Zeit treu begleitet hat, nicht einfach beim Tierarzt zurück lassen.

Welche Möglichkeiten habe ich meinem Tier die letzte Ehre zu erweisen?

Wir haben uns einmal über diesen traurigen Moment Gedanken gemacht und sprachen mit Lars Dittus, von NARIEL Tierbestattung, aus dem Kreis Kleve. Wir waren überrascht, wie hilfreich seine Arbeit sein kann und wie viel Halt man in der Stunde des Abschieds erfahren kann.
Nariel, der Engel des Trostes, diesen Namen gab Herr Dittus seinem Unternehmen. Damit wurde der Name für ihn Programm denn in Zeiten des Abschieds ist er da, hilft und spendet Trost.

„Viele Menschen wissen gar nicht, das es Unternehmen dieser Art überhaupt gibt,“ erklärte er uns.

Deshalb haben wir uns entschlossen, einmal einen Artikel über Tierbestattungen in unserem Blog zu veröffentlichen. Der Tod ist leider ein Vorgang, der sich nicht verhindern lässt, so sehr wir uns das auch wünschen würden. Jeder wird früher oder später damit konfrontiert. Umso schöner ist es, gerade dann Trost und Zuspruch zu finden und die Gewissheit, seinen Liebling würdevoll verabschieden zu können.

Nach dem Tod des Tieres reicht ein Anruf in Herrn Dittus Unternehmen. Entweder direkt zu Hause, oder aber beim Tierarzt oder in der Tierklinik wird das verstorbene Tier abgeholt. Herr Dittus wird mit dem Halter gemeinsam entscheiden, was nun weiter geschehen soll.

Einige Halter möchten eine Erdbestattung auf einem kleinen Tierfriedhof, oder im eigenen Garten. Für solche Fälle stehen beispielsweise Holzsärge in unterschiedlichen Variationen zur Verfügung.

Sehr viele Menschen entscheiden sich für eine Urne, in der die Asche des Tieres aufbewahrt wird. Neben unterschiedlichen Materialien wie zum Beispiel Holz, Marmor oder auch Metall, stehen auch unterschiedliche Formen wie beispielsweise Vasen- oder Pyramidenformen, aber auch Tier- oder Herzformen der Urnen zur Auswahl. Alternativ kann man sich auch für eine Bio-Urne entscheiden. Diese Urne zersetzt sich mit der Zeit und ist deshalb sehr ökologisch.

Selbst das Tragen eines Schmuckstückes, gefüllt mit ein wenig Asche des geliebten Hausgenossen, ist für den Halter eine mögliche Auswahl. Eine sehr kostenintensive Möglichkeit ist das Herstellen eines Diamanten aus der Asche des Tieres. Martin Rütter, der bekannte Hundetrainer, ist hierfür ein sehr prominentes Beispiel.
Wie und für welchen Weg man sich schließlich entscheidet, das bestimmt der Halter ganz alleine. Doch die Chance, diese Möglichkeit überhaupt nutzen zu können, wird von vielen jetzt schon und hoffentlich in Zukunft noch viel öfter in Anspruch genommen.

Für Lars Dittus ist es selbstverständlich die Formalitäten zu klären, so das der Halter Zeit zur Trauer hat und in Ruhe Abschied nehmen kann.

„ Vergesse nie, der Tod ist in Wahrheit die Geburt in ein neues Leben“

Diese tröstenden Worte findet man auf seiner Homepage. Wer sich gerne informieren möchte, oder Fragen zu diesem Thema hat, dem möchten wir den Besuch der Seite: www.nariel-tierbestattung.de empfehlen. Wir danken Herrn Dittus für diese wichtige und tröstende Arbeit und finden, dass auch ein trauriger Artikel einmal einen Platz in unserem Blog verdient.

Genießt die Zeit mit euren Tieren und fühlt euch getröstet im Moment des schweren Abschieds.

Eurer Team von hundeshop.de

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.6/5 (8 votes cast)
Ein würdevoller Abschied für unsere Hunde, 4.6 out of 5 based on 8 ratings

Ähnliche Beiträge

Hat ein Hund Launen? „Das darf jetzt aber nicht wahr sein? Oh nein und das auch noch ausgerechnet heute.“ Ich stehe in der Küche und traue meinen Augen nicht, die Spülmaschine
Das richtige Leckerchen z... Leckerchen sind aus der Hundehaltung kaum wegzudenken und dienen dazu, den Hundealltag zu „versüßen“ und den Hund für eine tolle Tat zu belohnen. Wir Halter gönnen uns
Kreative Freizeitbeschäf... Spielen mit dem Hund fördert die Bindung zwischen Vierbeiner und Halter. Neben dem gemeinsamen Spass am Spiel wird der Hund zudem mental ausgelastet. Doch vor allem zurückhaltende
Sommer, Sonne, Hund und M... Wer freut sich nicht auf ein paar Tage Erholung, irgendwo an einem schönen Fleckchen, fernab vom Altagstrott und der täglichen Hektik. Zeit zum Ausruhen und Genießen. Damit
Bloß keinen Stress „Weihnachten ist jedes Jahr am 24.12 und jedes Jahr kommt es zu plötzlich für mich“ jammere ich bei meiner Freundin. „Der Weihnachtsbaum, die ganzen Geschenke, die Verwandtschaft
Gute Vorsätze im Zusamme... Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze, die wir uns eigentlich gerade zu Jahresbeginn vorgenommen haben. Von Nikotinverzicht, über Diäten, bis hin zu mehr Sport, Bewegung und
Hund – Mensch Trainerin... Hund – Mensch Trainerin Anita Balser bei hundeshop.de Die erfolgreiche und sehr beliebte Hund – Mensch Trainerin Anita Balser ist zu Gast auf dem Gelände der Firma
Weihnachtsplätzchen für... „Ohhh Weihnachtsplätzchen?“ fragt mein Mann erfreut. „Ja Schatz, aber warte bis du einen isst, weil“…… zu spät! Ich sehe noch aus den Augenwinkeln wie der Keks bereits
Aus eins wird zwei? ̵... „Du hast es gut,“ seufzt meine Freundin die in meiner Küche sitzt und meinen beiden Hunden beim spielen zuschaut. „Wieso?“ frage ich erstaunt, weil ich im Moment
Behindert – Geboren um ... „Ist der so geboren worden? Oder hatte er einen Unfall?“ Diese Frage höre ich recht häufig. Oft ist der Tonus dann: „Gott der Arme, macht ihm das