Hundewissen

  1. So findet mein Hund sein Bett richtig nett

    Gesundes Schlafen ist für den Hund unumgänglich. Während das Gehirn den Tag verarbeitet und Gelerntes festigt, regeneriert sich der Körper, repariert Schäden an Zellen und bildet neue. Wer genügend schläft ist gesünder, Stoffwechsel und Immunsystem sind leistungsfähiger. Das gilt sowohl für uns Menschen, als auch für deinen Hund. Unsere Fellnasen haben ein gesteigertes Ruhe- beziehungsweise Schlafbedürfnis. Zwischen 17 und 20 Stunden täglich ist unser Vierbeiner in einer liegenden Position vorzufinden. Wer den größten Teil seines Lebens im Liegen verbringt, für den ist der richtige Liegeplatz ein wichtiger Punkt in seinem Hundeleben.Wir Halter sorgen also nicht nur für das Wohlbefinden unseres Hundes, sondern fördern durch einen optimalen Schlaf- beziehungsweise Liegeplatz auch die Gesundheit.Bereits im Welpenalter sollte unser Hund gelenkschonend liegen können, um späteren Problemen wie Arthrose oder Rheuma vorzubeugen.Ein optimaler Hundeschlafplatz ist nicht nur ruhig, zugfrei und ohne direkte Sonneneinstrahulung, sondern er bietet vor allem die Möglichkeit, den gesamten Bewegungsapparat zu entlasten. Das erreicht man zum Beispiel mit der Wahl eines ergonomischen Hundebett- oder Kissen, welches sich ergonomisch, also passgenau dem Hundekörper anpasst.
    Wer seinen Hund genau beobachtet, wird schnell erkennen, dass er eine bevorzugte Liegepostion beim Schlafen hat. Für dich ist es wichtig, diese Position bei der Entscheidung für ein Hundebett, Kissen oder eine Decke zu berücksichtigen.

  2. Verwirrung in der Fellpflege – Welches Instrument dient welchem Zweck?

    Hunde brauchen regelmäßige Fellpflege, das ist bei unserem heutigen Haushund, der mit dem frei lebenden Wolf, den man natürlich nicht bürsten muss, einfach ein Muss. Nach Jahrtausenden in menschlicher Obhut hat unser Hund auch immer weniger mit dem Wolf zu tun. Ein Langhaarcolli würde auch nicht jagen können, er würde mit seinem Fell ständig im Geäst hängen bleiben.
    Unser Hund betreibt Fellpflege mit der Zunge und durch Wälzen im Gras. Doch das reicht leider nicht mehr aus, um abgestorbenes Haar los zu werden.
    Und hier fängt unser Problem an. Es gibt unzählige Bürsten, darunter mit Drahtstiften oder Kunststoffborsten, Zupfbürsten, Gummistriegel, Kämme mit unterschiedlichen Zinken, Entfilzungskämme, Unterwollharken und Entwirrungskämme. Wer soll da eigentlich noch wissen, was sein Hund jetzt genau braucht. Bevor wir einen genauen Blick darauf werfen, kurz noch eine Aufklärung, warum der Hund sein Fell besitzt und wie es beschaffen sein kann.

  3. Schilddrüsenfunktionsstörungen beim Hund

    Viele von uns Hundehaltern kennen Probleme mit der Schilddrüse bei sich selbst. Während die einen unter Schilddrüsenunterfunktionsstörungen (Hypothyreose) leiden, quälen sich die anderen mit einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).
    Beide Funktionsstörungen müssen medizinische behandelt und der Krankheitsverlauf in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.
    Dass es auch Schilddrüsenfunktionsstörungen beim Hund gibt, ist bis heute noch nicht sehr bekannt.
    Dennoch sind Schilddrüsenprobleme beim Hund sogar recht häufig, jedoch kommt die Überfunktion deutlich seltener vor, als die Unterfunktion. Woran merkt man eigentlich, dass der eigenen Hund unter Schilddrüsenproblemen leiden könnte?

  4. Arthrosetherapie – von der Ernährung bis zur Balanceübung

    Arthrose, oder auch chronische Gelenkschmerzen, belasten nicht nur Menschen, auch unsere Hunde können davon betroffen werden. In der Tierarztpraxis werden Hunde häufig erst dann vorstellig, wenn der Halter ein verändertes Verhalten feststellen. Oft bestehen bei den Hunden Beschwerden beim Aufstehen nach längerem Liegen, hauptsächlich als „Morgensteifigkeit“ beschrieben. Aber auch Lahmheit, oder fehlende Kooperation beim Treppensteigen, oder dem Sprung ins Auto werden beschrieben.
    Arthrose ist keine Frage des Alters und kommt selbst schon bei jungen Hunden vor.
    Eine frühzeitig eingeleitete Therapie verschafft dem Vierbeiner Linderung bei seinen Schmerzen.

  5. Mit dem „Clicker“ zu mehr Ruhe

    Einige von uns kennen das Problem, unser Hund kommt einfach nicht zur Ruhe. Wann immer wir aufstehen, springt er mit auf.
    Was im Welpenalter vielleicht noch goldig ist, kann irgendwann einmal zum Problem werden. Besonders dann, wenn unser Hund überdreht und nicht mehr eigenständig entspannt.
    Dieses Verhalten realisieren wir häufig an Kleinigkeiten. Sobald die Haustüre aufgeht, entwickelt unser Hund einen „Tunnelblick“ und ist kaum zu halten. Manchmal knurrt er grundlos, bellt andere Hunde oder Menschen an und reagiert wie ein kleines Kind, dass statt müde zu werden, bei Schlafentzug immer aufgedrehter agiert.
    Spätestens jetzt ist es Zeit, darüber nachzudenken, wie wir dieses Problem lösen.

  6. Plötzlich aggressiv- Fehlverhalten richtig deuten

    Als Halter steht man nahezu vor einem Rätsel, wenn der eigene Hund plötzlich anders reagiert, als er es all die Zeit zuvor getan hat.
    Nie waren Kinder für ihn ein Problem, oder andere Mitmenschen. Auch aufdringlichen Hunden gegenüber blieb er immer gelassen, doch plötzlich wird aus unserem „lammfrommen“ Hund beinahe über Nacht ein aggressiver Mitbewohner, der die Zähne bleckt, oder sogar zuschnappt.
    Wir beginnen uns vielleicht zu fragen, ob wir etwas falsch gemacht haben, oder ob unser Hund uns ärgern will?
    Wenn Besucher des Hauses plötzlich verbellt werden, wenn das Verhalten gegenüber anderen Hunden aggressiv wird und wenn sogar der eigenen Halter seinen Hund fürchtet, dann müssen wir auf Ursachenforschung gehen.

  7. Kreative Freizeitbeschäftigung für den Hund – Mit Hunden spielen Teil 2

    Wie bereits im ersten Teil dieser Reihe, so beschäftigen wir uns auch jetzt mit Spielideen für den Hund.
    Nicht immer hat man die Möglichkeit, seinen Hund auszulasten. Manchmal ist der Vierbeiner krank, hatte eine Operation oder darf sich körperlich nicht anstrengen. Dann ist es für uns wichtig, den Hund dennoch zu beschäftigen und ihn vielleicht sogar von seinem Leid abzulenken.
    Dazu eignet sich das nächste Spiel hervorragend.
    Im Weiteren haben wir noch ein paar Ideen zusammengefasst.

  8. Kreative Freizeitbeschäftigung für den Hund – Mit Hunden spielen Teil 1

    Spielen mit dem Hund fördert die Bindung zwischen Vierbeiner und Halter. Neben dem gemeinsamen Spass am Spiel wird der Hund zudem mental ausgelastet. Doch vor allem zurückhaltende Hunde werden mit Intelligenzspielen optimal gefördert und können so ihr Selbstbewusstsein aufbauen. Auch ängstliche Hunde erhalten die Möglichkeit, spielerisch die Angst vor bestimmten Objekten zu verlieren. Konzentriertes Arbeiten ist bei hektischen Hunden eine gute Trainingseinheit, denn sie müssen sich auf etwas fokussieren.
    Wir als Halter müssen jedoch darauf achten, dass sich der Erregungspegel unseres Hundes bei dieser Art von Spiel nicht zu sehr steigert, denn wir möchten unseren Vierbein nicht stressen, sondern ihn mental auslasten.
    Wie so eine Auslastung aussehen kann, darüber haben wir uns einmal Gedanken gemacht und möchten euch ein paar Ideen vorstellen.

  9. Mit einem Pfiff zum Gehorsam – Geht das?

    Eine Hundepfeife stammt ursprünglich aus der Arbeit mit Jagd- oder Hütehunden. Jeder kennt die faszinierenden Bilder und Dokumentationen, wenn der Border Colli nur über einen Pfiff gelenkt seine Arbeit verrichtet.
    Was früher nur für einige Hunde galt, wird immer mehr auch von anderen Haltern genutzt. Jeder von uns kennt das Szenario, während zu Hause sofort reagiert wird wenn man die Futterdose öffnet, oder ein Leckerchen aus der Tüte geholt wird, scheint unser Hund uns in freier Natur irgendwie schon einmal zu vergessen. Während er sich im Rausch der Gerüche befindet, rufen wir mehr oder weniger emotional seinen Namen, oder wechseln zwischen „Hier“ und „Komm“ ab. Doch während wir immer energischer werden, wird unser Hund immer lustloser.
    Das ist auch nachvollziehbar, zumindest aus der Sicht des Hundes, denn er hört an unserem Tonfall genau, wie wir fühlen. Und mal ganz ehrlich, der Hund handelt nach seinem Instinkt, er schnuppert hier und da und natürlich kann er nicht verstehen, warum wir nun darauf bestehen das er zurück kommt. Die nächste Frage: Wer würde freudig zu einem Menschen zurück kehren, der einen mit Wut erwartet?

  10. Das Immunsystem des Hundes – So bleibt der Hund gesund

    Jeden Tag ist der Körper des Hundes Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilze ausgesetzt. Das trifft im übrigen nicht nur auf den Hundekörper zu, sondern auch wir Menschen müssen uns täglich zur Wehr setzten. Das Immunsystem eines Organismus ist also oft gefragt und erst wenn es durch Stress, falsche Ernährung, belastende Umweltfaktoren, Infektionen oder einfach das Alter geschwächt wird, merken wir das Versagen der Immunabwehr, denn dann werden wir krank.
    Doch wie bei uns, können wir auch bei unseren Hunden verschiedene Maßnahmen ergreifen, um das Immunsystem in seiner wichtigen Funktion zu unterstützen.
    Bevor wir uns mit den Maßnahmen befassen, werfen wir noch einen Blick auf das Abwehrsystem.