Ein Hund muß in die Tierklinik – Gefühle eines Halters – ein langer Tatsachenbericht

Es begann eigentlich sehr harmlos. Nach einem Abendspaziergang erbrach sich mein Hund. Zunächst überlegte ich, ob er etwas Besonderes, oder Außergewöhnliches gefressen hatte. Doch alles war wie jeden Tag. Kurz vor dem Schlafen gehen erbrach er sich erneut. Hundehalter sind es gewohnt, den Kot ihres Hundes zu betrachten, alleine schon um Ungewöhnliches direkt zu bemerken. Ähnlich verhält man sich mit Erbrochenem. Häufig wird man sogar vom Tierarzt gefragt, wie es ausgesehen hat. Damit erhält er nämliche wichtige Informationen. Auch hier war zunächst nichts ungewöhnlich. Doch zu nächtlicher Stunde dämmerte mir, hier war nicht nur Übelkeit und Erbrechen vorhanden. Nachdem auch der Allgemeinzustand meines Hundes eher schlechter wurde, zögerte ich zwar noch, denn immerhin war es mitten in der Nacht, doch mein Hund brauchte Hilfe und ich mußte Handeln. Ich habe den Vorteil, mein Haustierarzt hat gleichzeitig die Leitung einer Tierklinik. Und einer seiner 8 Kollegen ist immer in Bereitschaft. Ein kurzer Anruf und wir fuhren los. Auf der Fahrt wurde mir klar, meine Entscheidung war absolut richtig, denn jetzt erbrach mein Hund auch noch Blut.

Um halb 3 morgens ist die Wahrscheinlichkeit einer langen Wartezeit nicht gegeben und so wurden wir bereits erwartet.

Ich beantwortet die üblichen Fragen:

Hat er etwas ungewöhnliches Gefressen?
Seit wann erbricht er?
Wie hat es ausgesehen?
Wie geht es ihm?
Haben Sie schon Fieber gemessen?
War sonst irgend etwas ungewöhnlich?

Das Einzige was ungewöhnlich war, ich bin heute mit dem Auto auf einen Spazierparkplatz gefahren und wir sind eine sehr große Runde im Wald gelaufen. Normalerweise fahre ich dort nie hin, wollte aber meinem Hund etwas Gutes tun. Auf dem Parkplatz hat er interessiert geschnuppert und ich habe ihn auch einen Moment gelassen. Schließlich war es eine neue Umgebung und ich wollte ihn „Zeitung“ lesen lassen. Wie sich später herausstellte, war genau das mein Fehler.

Der Tierarzt untersuchte meinen Hund und konnte zunächst keine sichere Diagnose stellen. Er schlug mir vor, ihn stationär aufzunehmen, er wollte einen Ultraschall machen und eine Blutuntersuchung. Außerdem könnte er ihn so besser per Infusion behandeln.

Es war für mich ein gefürchtete Moment. Ich sollte meinen Hund in der Obhut eines anderen lassen? Ich fühlte mich hilflos, ich war traurig, müde und ich dachte an meinen Hund und wie er sich wohl fühlen würde. Meine Zweifel waren wohl offensichtlich, denn mein Tierarzt schaute mich an und meinte: „Alles gut, wir wollen Beide das es ihm schnell wieder besser geht. Gehen Sie heim, ich werde mich um Ihren Hund kümmern.“ Im Auto begann ich zu weinen.

Im Nachhinein war auch diese Entscheidung nicht nur richtig, sie rettete ihm sogar das Leben. Einem Hundehalter muß ich jetzt nicht erzählen, dass ich in der Nacht nur aus Erschöpfung kurz eingeschlafen bin.

Um halb 8 morgens hielt ich es nicht mehr aus und rief in der Klinik an. Wer seinen Vierbeiner schon einmal stationär in der Klinik hatte, der weiß, die Uhren ticken etwas anders. Natürlich sind dort nicht nur andere Tiere stationär, die versorgt und behandelt werden müssen, auch ambulante Patienten haben täglich dort ihre Termine. In meiner Klinik bekommt man morgens die Auskunft darüber, wie der Patient die Nacht verbracht hat und was geschehen war. Jedoch bekommt man keinen Arzt ans Telefon, es sei denn es besteht wirklich Notwendigkeit.

Ich bekam also mitgeteilt, dass mein Hund die Nacht am Tropf verbracht hatte und das es ihm den Umständen entsprechend geht, er aber sehr schlapp und müde sei. „Der behandelnde Tierarzt wird sie nach der Visite anrufen und mit Ihnen alles weitere besprechen.“

Und was mache ich jetzt? Das Körbchen leer, kein Futternapf zum Frühstück zu füllen. Kein Gassigang. Ich sitze in der Küche und schaue mich um. Wie kann es sein, das nach so kurzer Zeit auf einmal alles leer erscheint? Die Stunden schleppen sich dahin. Schließlich hält es mich nicht mehr im Haus und ich gehe den üblichen Spazierweg. Eine schlechte Idee. Denn natürlich treffe ich den Einen oder Anderen und jeder fragt sofort: „Wie jetzt? Wo ist denn der Hund?“ Nach dem 3. Mal bin ich zu müde, meine Geschichte zu erzählen. Ich kehre um und gehe heim.

Gegen halb 4 bekomme ich den Anruf aus der Klinik. Der Hund ist stabil, das Erbrechen hat aufgehört. Es sind noch nicht alle Untersuchungen abgeschlossen, einige Ergebnisse sind später fertig, aber alles deutet auf eine Vergiftung hin. BITTE? Ich hatte mit allem gerechnet aber nicht mit einer Vergiftung. Woher soll die kommen? Wie konnte das passieren? Die Hoffnung, ihn heute wieder holen zu können verschwindet.

„Sie werden sofort benachrichtigt, wenn wir nähere Informationen haben. Ihre Handynummer haben wir ja.“ Mit diesen Worten saß ich wieder alleine in meiner leeren Wohnung und ließ meine Tränen laufen. Doch irgendwann erwachte ich aus meiner Schockstarre und tat das einzig logische. Ich fuhr erneut auf den Parkplatz und fing an zu suchen. Wonach wusste ich nicht, aber ich wollte einfach nicht untätig zu Hause sitzen. Noch während ich suchte erreichte mich der Anruf mit der Bestätigung. Mein Hund hatte Gift aufgenommen. Wut und Zorn wechselte sich mit Trauer und Hoffnungslosigkeit ab. Mein Tierarzt beruhigte mich und versicherte mir, er würde alles tun.

Ich saß in meinem Auto, schaute auf den Parkplatz und war tief in Gedanken. Da sprach mich von der Seite ein Forstarbeiter an. „Darf ich Sie einmal fragen, wonach Sie eben gesucht haben?“ Erschrocken schaue ich hoch und erzähle ihm meine Geschichte. Seine Antwort entsetzte mich:

„Dieser Parkplatz ist dafür bekannt, das er wie eine Müllhalde behandelt wird. Dadurch das er etwas tiefer im Wald liegt, bietet er einen idealen Ort um alte Sachen zu entsorgen. Schauen Sie, hier liegen alte Farbreste und weiter drüben hat jemand Altöl entsorgt. Ich habe auch einen Hund, der ebenfalls mit einer Vergiftung in der Klinik lag. Er hat es geschafft, aber ich werde ihn nie mehr hier hin bringen. Manchmal sind die alten Spazierwege sicherer, als neue Gebiete.“

Er erzählt mir weiter: „Es ist so traurig, was wir mittlerweile alles im Wald finden. Von alten Küchenmöbeln bis hin zum Drucker, alte Kleider, Papier, Farbreste und Lacke, Altöl oder Benzin. Von Essensresten möchte ich gar nicht anfangen.“

Der Forstbeamte berichtet mir, dass er damals Anzeige erstattet hat und auch ich werde so handeln. Auch wenn die Anzeige gegen Unbekannt in der Regel keinen Erfolg bringt, so ist es zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

Meine 2. Nacht verläuft ebenfalls sehr unruhig, mit wenig Schlaf. In der Frühe dann wieder der Anruf in der Klinik. „Ihr Hund ist stabil, bekommt noch Infusionen doch er möchte keinen Stuhlgang absetzen. Der Arzt wird sie gleich noch Anrufen, denn er möchte noch eine weitere Untersuchung veranlassen.“ Warten. Schließlich klingelt mein Handy. „Der Allgemeinzustand bessert sich, allerdings haben wir Angst, das irgendwo im Magen-Darm-Bereich ein Schaden entstanden ist. Wir möchten den Hund, unter Gabe von Kontrastmittel, röntgen. Sind sie damit einverstanden?“ „Was immer ihm hilft, bitte tun Sie es“. Warten. Ein leeres Körbchen, seine Haare auf dem Teppich, über die ich so manches mal fluche… jetzt picke ich sie ab und fühle schon wieder den Kloß im Hals. Am späten Nachmittag die Entwarnung. Vom Röntgenbild her schaut alles gut aus und auch die erneuten Blutwerte bessern sich. Er bekommt aber weiterhin Infusionen.

Wieder kein Wiedersehen.

Die 3. Nacht ohne meinen Hund. Ich bin müde und erschöpft und schlafe schließlich irgendwann ein. Das Aufwachen bringt sofort die Gedanken zurück.
Der morgendliche Anruf in der Klinik. „Die Nacht hat er gut verbracht, er möchte aber nicht fressen. Wie immer meldet sich der Arzt später bei Ihnen.“
Der Anruf am Nachmittag: „Ja alles gut soweit, aber er muss erst etwas fressen, sonst können wir ihn noch nicht entlassen.“ „Also noch eine Nacht in der Klinik?“ „Leider ja.“ Ich lege auf. Meine Stimmung schwankt zwischen Trauer, Hoffnungslosigkeit und Wut auf meinen Hund weil der nicht frisst.

Nacht Nummer vier bricht an.

Mein einziger Gedanke beim Einschlafen: Mein Hund glaubt bestimmt, ich habe ihn einfach so abgegeben.

Das Telefon weckt mich.„Hier ist die Tierklinik, guten Morgen,“ danach höre ich erst mal nicht mehr zu, denn ich versuche mein Herz runter zu schlucken, dass mir bis im Hals pocht, „….das Sie ihn gleich holen können“ nehme ich wieder wahr. „Wie?“ „… sie können ihn gleich holen,“ höre ich erneut.

„Ich komme, ich bin schon auf dem Weg“. Es ist Hochbetrieb in der Klinik, deshalb muss ich noch einen Moment warten.

Später im Behandlungszimmer bekomme ich noch Instruktionen, welche Tabletten, wie lange Schonkost, weitere Verhaltensmaßnahmen.

Und dann passiert es, die Türe geht auf und die Helferin erscheint mit meinem Hund. Ich gehe in die Knie und rufe seinen Namen und er kommt auf mich zu gesprungen, fährt mir mit der Zunge durchs Gesicht und kann sein Glück kaum fassen. Er freut sich so sehr, das er anfängt zu urinieren. „Mein Junge, endlich bist Du wieder da, jetzt darfst du mit, ich hab Dich so vermisst“ und meine Tränen laufen. Meine ganzen Sorgen, meine Angst, meine Trauer und Hoffnungslosigkeit, alles ist weg. Ich hab meinen Hund wieder und er darf jetzt mit nach Hause.

Zum Schluss möchte ich gerne ein paar Worte an diejenigen richten, die den Wald dazu nutzen, ihren Müll zu entsorgen. So etwas gehört sich nicht und ist in keinster Weise irgendwie nachvollziehbar. Es gibt für jede Müllart die passende Entsorgungsstelle. Und ja, vielleicht muss man dafür ein wenig Geld zahlen, doch mich fragt auch keiner, wie teuer die Behandlungskosten waren, nur weil jemand zu faul oder zu geizig war. Bevor sich über Hundekot aufgeregt wird, es gibt deutlich größere Umweltsünden. Farbe, Öle und Pestizide gehen letztlich ins Grundwasser und dann muss auch der Mensch die Konsequenzen tragen. Also Kopf einschalten, bevor man achtlos entsorgt.

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4 Kommentare zu “Ein Hund muß in die Tierklinik – Gefühle eines Halters – ein langer Tatsachenbericht”

  1. by Silke am

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen, auch wenn es nicht mein eigener Hund war der in der Tierklinik bleiben musste. Aber auch ich habe einen Hund und früher Katzen und wenn da etwas schlimmeres ist mache ich mir auch große Sorgen. Der Blindenführhund meiner Mutter musste vor 2 Jahren mit unerklärlichem Erbrechen in die Tierklinik. Wir vermuteten eine Vergiftung, da bei uns im Ort in diesem Zeitraum schon 3 Hunde an Giftködern verstorben waren. Nach vielen Untersuchungen und 5 Tagen und Nächten in der Tierklinik wusste der Chefarzt nicht weiter und empfahl eine Laprotomie (eröffnen des Bauches). Dabei wurde nach langer Suche ein Tumor an der Leber entdeckt. Dieser hatte den Gallengang perforiert und durch die austretende Galle hatte der Hund eine Bauchfellentzündung. Da der Tumor nicht operabel war mussten wir den Hund leider über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Dies war auch so mit dem Chefarzt besprochen und wir hatten vor der OP Gelegenheit uns zu verabschieden. Auch für mich waren es die schlimmsten 5 Tage und Nächte meines Lebens….Ich hoffe mit meinem eigenen Hund so etwas nicht erleben zu müssen

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  2. by christa piquerel am

    Dieser Bericht,so einfuehlsam geschrieben,hat mich schwer beeindruckt und trieb mir wieder die Traenen in die Augen,denn Auch mein Hund begann mit viel Erbrechen
    vermischt mit Blut und Auch im Kot an einem Freitagabend vor zwei jahren,Samstag
    frueh sofort zum Tierarzt,wo er den ganzen Tag blieb am Tropf, und abends konnte ich ihn wieder holen,weil es ihm besser ginge.Ueberzeugt war ich nicht,als ich
    meinen Hund sah,gesund schaut anders aus.Den Sonntag ueber hat sie viel geschlafen
    und kaum etwas gefressen und in der Nacht hatte sie alles von sich gegeben und war
    fast nicht mehr ansprechbar,nachdem ich ja die Nacht mit ihr verbrachte,hab ich um
    vier Uhr den Notdienst angerufen,war aber nur der Anrufbeantworter.Um 9 uhr kam ich bei der Sekretaerin durch,die mir erklaerte,dass die TA Termine ausserhalb der
    Praxis hat und ich erst gegen Mittag einen termin haben koennte!Bis dahin,hab ich
    geschrien ist mein Hund tot.Ich lebe auf dem Land wo Kuehe mehr Prioritaet haben
    als Haustiere,das hab ich der Dame Auch gesagt,und ploetzlich nach unsagbarem Leiden eine Stunde spaeter kam der Anruf,dass ich kommen kann,die Ta erwartet mich.Ich Weiss nicht mehr,wie ich das geschafft habe,allein,einen erwachsenen Flat
    coated Retriever ins Auto zu schaffen,sie konnte ja nicht mehr sich auf den Beinen
    halten,-beim TA angekommen trugen wir sie gemeinsam in die Praxis.Dort auf dem Tisch,als ich ihr wieder ins Ohr fluesterte,stellte ich dann den Acetongeruch fest
    der aus ihrem maul kam,der typisch ist fuer Vergiftungen.Ich musste sie dort in der Klinik in aerztlicher Obhut belassen,die mir dann abends (obwohl ich mehrere
    Male am Nachmittag mich nach meinem Hund erkundigt hatte)mitteilte,dass mein Hund
    gestorben ist!Und die TA Weiss nicht einmal warum,ob sie eine Obduktion machen soll?Der stimmte ich zu,ich wollte wissen,warum mein Hund so ploetzlich verstarb,
    das ergab,dass die inneren Organe alle eingeblutet waren.Also Auch wieder der Ver
    dacht auf Gift.Ich bin nach der Nachricht vom Tod meines Hundes zusammengebrochen
    und kreide es der TA an,dass sie mich nicht ueber den ernsten Zustand meines Hundes informiert hat,ich waere gerne bei ihr gewesen,aber anscheinend verstehen
    das viele TA noch nicht,dass Auch ein Vierbeiner genauso wichtig seinkann wie ein
    Mensch.Wie mein Hund das Gift aufgenommen hat, Weiss ich nicht, Auch wir gingen oft im Wald spaziern,sie lief immer frei,und sehr viel ueber die felder,die sicher
    mit Pestiziden vollgeduengt waren, Auch Brackwasser und vieles andere kann dazu
    fuehren,doch im leben meines Hundes war das immer so ,nur eines hat mich immer ge
    wundert,dass sie in den letzten tagen immer am Tor stand und Freundlich wedelte,
    obwohl ich niemanden sah als ich nachschaute,war da vielleicht jemand,der boese
    Absichten hatte?Ich werde es nie wissen.
    Ich hab dies geschrieben,um aufzuzeigen,welche Gefahren lauern,wie furchtbar
    schmerzhaft ein Tod durch vergiftung ist,und was fuer ein Glueck es doch ist,
    wie in Ihrem Fall,eine gute Tierklinik zu haben und meine Traenen dienen nicht nur
    der Trauer,sondern auch voller Freude fuer Sie,dass Sie ihren Liebling wieder in die Arme schliessen konnten.

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  3. by Amina am

    Mein Hund musste ich heute Mittag auch in der Tierklinik abgeben. Nachdem ich ihn kurz in den Garten gelassen hatte, hatte ich oben die Wäsche gemacht bis ich ihn ganz merkwürdig hab trippeln hören. Ich ging runter um zu sehen was er tat und er schwankte, taumelte, knickte mit den Beinen um und zitterte am ganzen Körper. Er hatte sich anscheinend schon einmal erbrochen und erbrach sich sogleich noch einmal. Habe alles stehen und liegen gelassen, meine Tochter geschnappt und bin sofort zum Tierarzt gefahren. In der 20 Minütigen Fahrzeit erbrach er sich weitere zwei Male. Der Tierarzt konnte auf ersten Blick nichts in den Blutwerten feststellen, schickte uns aber sofort weiter in die Tierklinik da unser Schatz mittlerweile hohes Fieber hatte und gar nicht mehr ansprechbar war.
    Nun liegt mein Hundebaby mutterseelenallein zwischen lauter fremden Hunden, in fremder Umgebung und niemand ist da zu dem er sich kuscheln kann oder den er mit Kratzen auf sich aufmerksam machen könnte. Es bricht mir das Herz.
    Ich weiß auch beim besten Willen nicht, was er hätte fressen können? Wir haben zwar weiter hinten im Garten ein Komposthaufen an dem er sich schon einmal bedient hat, aber ich hätte ja nie geahnt dass er davon mehr als ein bisschen Bauchschmerzen bekommen könnte. Oder sind es die Baustellen gegenüber? Fragen über Fragen und keine Antworten.
    Ich bete und hoffe das unser Leuvi sich wieder erholt und nach Hause kommt. Er ist das vierte Kind, das vierte Geschwisterchen, unser Clown, Zuhörer und Friedensstifter. Das Haus ist unglaublich still und leer ohne seine fröhliche Wuselei. Unglaublich ruhig die Abende wenn mein Mann wöhrend des Essens nicht schimpft dass der Hund zu viel bettelt.

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  4. by Chris am

    Kann das gut nachvollziehen, haben unsere Maus gestern auch abgeben müssen und warten jetzt auf den Anruf der Klinik. „Es kann bis Nachmittag dauern, weil viel los ist“ bricht mir fast das Herz .. das Warten macht mich ganz fertig.
    Unsere Kleine hat sich beim Gassigehen mit einer Biene angelegt. Nachdem ich den Stachel aus der Nase gezogen habe, erbrach sie sich und hatte auch unkontrollierten Stuhlgang – vielleicht war das bei dir, Amina, auch der Fall? Also am Samstag in die Klinik, wo sie erstmal ein Mittel gegen den Stich bekam. Heute Nacht dann stationär mit Infusion .. „Sollte sich der Zustand verschlechtern, rufen wir Sie heute Nacht an“ .. also bangend am Telefon hängen, kaum geschlafen, aber nichts, von dem her bin ich recht zuversichtlich. Überlege schon, ob ich einfach vorbei fahre, aber ohne die Visite werden die mir meinen Hund kaum aushändigen …

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