Ein Hund muß in die Tierklinik – Gefühle eines Halters – ein langer Tatsachenbericht

Es begann eigentlich sehr harmlos. Nach einem Abendspaziergang erbrach sich mein Hund. Zunächst überlegte ich, ob er etwas Besonderes, oder Außergewöhnliches gefressen hatte. Doch alles war wie jeden Tag. Kurz vor dem Schlafen gehen erbrach er sich erneut. Hundehalter sind es gewohnt, den Kot ihres Hundes zu betrachten, alleine schon um Ungewöhnliches direkt zu bemerken. Ähnlich verhält man sich mit Erbrochenem. Häufig wird man sogar vom Tierarzt gefragt, wie es ausgesehen hat. Damit erhält er nämliche wichtige Informationen. Auch hier war zunächst nichts ungewöhnlich. Doch zu nächtlicher Stunde dämmerte mir, hier war nicht nur Übelkeit und Erbrechen vorhanden. Nachdem auch der Allgemeinzustand meines Hundes eher schlechter wurde, zögerte ich zwar noch, denn immerhin war es mitten in der Nacht, doch mein Hund brauchte Hilfe und ich mußte Handeln. Ich habe den Vorteil, mein Haustierarzt hat gleichzeitig die Leitung einer Tierklinik. Und einer seiner 8 Kollegen ist immer in Bereitschaft. Ein kurzer Anruf und wir fuhren los. Auf der Fahrt wurde mir klar, meine Entscheidung war absolut richtig, denn jetzt erbrach mein Hund auch noch Blut.









