Ein Hundeleben in der Stadt

Menschen, die außerhalb einer Stadt oder am Randgebiet wohnen, können ihrem Hund vieles bieten, was er für ein glückliches Hundeleben benötigt. Doch auch immer mehr Leute, die mitten in der Stadt leben, möchten nicht mehr auf einen Hund verzichten.
In einer Umgebung, in der viele Menschen auf engem Raum zusammenleben müssen, stellt uns die Hundehaltung manchmal vor unerwartete Herausforderungen. Damit das Zusammenleben von Mensch und Tier harmonisch bleibt müssen einige Dinge beachtet werden.

Eric Gross

Flickr/Eric Gross

Was muss ich bei der Hundehaltung in einer Großstadt beachten?
Zunächst einmal muss ich meinem Hund eine artgerechte Haltung ermöglichen. Hierbei achten wir auf die Rasse, die Größe und das Alter des zukünftigen Familienmitglieds. Außerdem ist eine körperliche und geistige Auslastung mit den richtigen Beschäftigungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einem Apportierspielzeug oder einem Intelligenzspielzeug, wichtig und auch der Kontakt zu anderen Artgenossen darf nicht fehlen.
Aufgrund der Begrenzung von Grünflächen oder Parkanlagen und der Tatsache, dass hier Leinenpflicht besteht, ist es deutlich schwieriger, den Bedürfnissen unseres Hundes gerecht zu werden, als auf dem Land. Erfreulicherweise sind immer mehr Städte darum bemüht, Parkanlagen und sogar Hundewiesen anzulegen.

Ein weiterer Punkt ist die Erziehung unseres Hundes
In einer belebten Stadt mit Menschen und Autos ist es nötig, dass unser Vierbeiner Kommandos beherrscht und zwar bevor er zur Gefahr für andere wird oder sich selbst in Gefahr bringt. Und natürlich müssen wir Rücksicht darauf nehmen, dass nicht jeder unseren Hund mag.
Einige Passanten reagieren ängstlich oder verunsichert beim Anblick von Hunden. Um unsere eigenen Nerven und die der Mitmenschen zu schonen, reagieren wir deshalb frühzeitig und mit dem nötigen Verständnis, auch wenn wir selbst nicht nachvollziehen können, warum jemand unseren Hund nicht mag, oder gar Angst vor ihm hat.

Thomas Rousing

Flickr/Thomas Roussing

Thema Kot
Wohl kein Thema wird so oft angesprochen und sorgt für soviel Gesprächs- und auch Zündstoff wie die Hinterlassenschaften unseres Hundes.
Dabei wäre es eigentlich ganz einfach. Sobald unser Hund sein Geschäft verrichtet hat, räumen wir es weg. In vielen Städten werden deshalb bereits Kotbeutelspender angeboten.
Für alle Fälle tragen wir immer einen kleinen Vorrat an Beuteln mit uns. Und wenn sich kein Mülleimer zum entsorgen findet, dann werfen wir die Tüte natürlich nicht hinter die nächste Häuserwand oder ins Gebüsch, sondern wir tragen sie so lange, bis sich eine Möglichkeit zur Entsorgung bietet, notfalls sogar bis nach Hause.

Auslastung für den Hund
Bei all den ganzen Vorschriften dürfen wir unseren Hund auf keinen Fall vergessen. Ein Stadtleben unterscheidet sich nun einmal von einem Landleben. Er kann nicht einfach über Wiesen toben oder im Wald ausgiebig schnüffeln. Doch als Halter können wir ihm sicherlich diese Gelegenheit bieten. Besitzen wir ein eigenes Auto, so kann unser Sonntagsspaziergang sicherlich einmal außerhalb der Stadt statt finden.
Doch auch wenn wir kein Fahrzeug haben ist es möglich, den Außenbereich mittels anderer Verkehrsmittel zu erreichen.
Ausflüge ins Grüne tun schließlich nicht nur ihm gut, sondern auch uns. Selbst wenn der Park in der Stadt noch so groß ist, der Hund möchte neue Wege entdecken und braucht neue Eindrücke, damit er gesund bleibt und nicht verkümmert.

 

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