Hundewissen

  1. Wissenswertes über Hunde im Alter – Teil 2

    Nachdem wir jetzt wissen wie alt unser Hund wirklich ist, beschäftigen wir uns nun mit dem richtigen Umgang und seiner Pflege.
    Mit zunehmendem Alter wird unser Hund ruhiger und seine Aktivität lässt nach. Der Alltag ist routiniert und man kennt sich und seine Gewohnheiten. Dennoch stellt dieser Lebensabschnitt des Hundes an uns Halter eine gewisse Herausforderung.
    Die Blase drückt öfter, die Augen lassen nach, er wird tapsig und hört nicht mehr so gut. Um ihm aber trotzdem einen schönen Lebensabend zu schenken, gibt es einige Dinge, die wir beachten können und vielleicht sogar müssen.

  2. Aua! Schmerz lass nach! Schmerzen beim Hund erkennen

    Über die Wiesen rennen, mit Artgenossen ausgelassen spielen, mit dem Halter ausgedehnte Spaziergänge machen, all das macht unseren Hund richtig glücklich. Umso schlimmer wird die Situation, wenn der Hund auf einmal anders reagiert als sonst. Schmerzen wirken beim Hund wie eine Bremse. Sie können ihn nicht nur körperlich beeinträchtigen, sondern führen zu Verhaltensstörungen, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden.

  3. Ein Hundeleben in der Stadt

    Menschen, die außerhalb einer Stadt oder am Randgebiet wohnen, können ihrem Hund vieles bieten, was er für ein glückliches Hundeleben benötigt. Doch auch immer mehr Leute, die mitten in der Stadt leben, möchten nicht mehr auf einen Hund verzichten.
    In einer Umgebung, in der viele Menschen auf engem Raum zusammenleben müssen, stellt uns die Hundehaltung manchmal vor unerwartete Herausforderungen. Damit das Zusammenleben von Mensch und Tier harmonisch bleibt müssen einige Dinge beachtet werden.

  4. Hunde klären das unter sich! Oder doch nicht?

    Wir Hundehalter treffen immer wieder Personen mit anderen Hunden. Wer sich einmal die Mühe macht, wird feststellen, Menschen reagieren unterschiedlich auf diese Kontakte. Einige leinen ihren eigenen Vierbeiner an, andere wiederum bleiben völlig gelassen und man bekommt die Aussage: „Lassen sie ihren Hund ruhig auch laufen, meiner möchte nur spielen, der tut nichts und wenn, dann klären die das schon untereinander.“
    Stimmt das eigentlich? Sollen das die Hunde wirklich untereinander klären? Wir sind dieser Aussage nachgegangen.

  5. Der Welpenspaziergang – Teil 2

    Nachdem wir jetzt wissen, dass wir unserem Welpen die Welt zeigen müssen und das auf spielerische und leichte Art, kommt so langsam der Zeitpunkt, da müssen wir uns auch ein wenig um seine Sozialisierung kümmern. Der Hund muss gewisse Regeln lernen. Grundsätzlich kann man sicher behaupten, Hunde die geführt werden sind wesentlich entspannter. Je deutlicher wir also in der Kommunikation sind, umso einfacher wird es für den Hund. Deshalb lohnt es sich bereits im Welpenalter, dem Hund beizubringen Dinge zu regeln, denn sonst kann es passieren, dass unser Vierbeiner meint, er müsse Entscheidungen treffen.

  6. Der Welpenspaziergang – Teil 1

    Wir haben uns nach reiflicher Überlegung für einen Welpen entschieden. Endlich kommt der lang ersehnte Tag und wir holen unsere neues Familienmitglied, entweder vom Züchter oder aus einem der zahlreichen Tierheime oder Tierschutzorganisationen, bei denen man auch immer wieder Welpen finden kann.
    Häufig kommt unser Hundekind im Alter zwischen 8 – 14 Wochen zu uns. Aus der anfänglichen Unsicherheit und dem Folgen auf Schritt und Tritt, wird irgendwann Neugierde und der Welpe wird immer mutiger.
    Besonders in der Prägephase ist es wichtig, dem Hund so viel wie möglich zu zeigen, damit er viel kennenlernt und erleben kann. Wir haben uns einmal Gedanken darüber gemacht, wie man einen Spaziergang gestaltet und was man beachten muss.

  7. Abkühlung in der Hitze – Was hilft meinem Hund?

    Anders als wir Menschen ist der Hund nicht in der Lage großflächig zu schwitzen. Die wenigen Schweißdrüsen die der Hund besitzt, befinden sich hauptsächlich an den Pfoten. Leider tragen sie kaum etwas zur Temperaturreglung bei. Die Thermoregulierung beim Hund erfolgt über zwei Wege:
    Die Atmung und die Wärmeabgabe über die Haut.
    Wir alle kennen das Hecheln unseres Hundes. Die Zunge hängt weit aus dem Maul und die Atemfrequenz ist deutlich erhöht. Eingeatmet wird über die Nase. Dabei gelangt die Luft an die gut durchbluteten Nasenschleimhäute. Ausgeatmet wird über die Zunge, die mit viel Speichel bedeckt ist. Beides hat einen Kühleffekt, die Flüssigkeit verdunstet an der Luft und kühlt so die Schleimhautoberfläche.
    Bei hohen Außentemperaturen wird die Haut des Hundes besser durchblutet. Dadurch erwärmt sie sich und gibt entsprechend mehr Wärme an die Außenumgebung ab.
    Mit diesem Wissen schauen wir uns ein paar hilfreiche Tipps an, die unserem Hund ein wenig Abkühlung in der Hitze verschaffen.

  8. Verstehe ich meinen Hund wirklich?

    Wir Hundehalter würden wohl alle von uns behaupten, dass wir unseren Hund kennen. Vor allem der „schuldige“ Blick, wenn unser Vierbeiner etwas geklaut hat oder etwas kaputt gemacht hat, ist für uns ganz klar an seinen Augen und seiner geduckten Haltung ablesbar. Glauben wir zumindest. Doch vertraut man einer Studie der Universität in Cambridge, in der über 90 Hunde mit ihren Haltern teil nahmen, dann scheinen wir alle falsch zu liegen.
    Bei Hausbesuchen der Wissenschaftler in der für den Hund gewohnten Umgebung, platzierte der Halter ein Leckerchen an einen bestimmten Punkt und verbot dem Hund es zu fressen. Dann verließ er das Zimmer. Hatte der Hund nach seiner Rückkehr das Leckerchen doch gefressen? Die anwesenden Wissenschaftler hatten den Raum ebenfalls verlassen, so dass die Halter anhand der Körpersprache ihrer Hundes feststellen mussten, ob der Vierbeiner die Anordnung befolgt hatte oder schwach wurde. Interessanterweise stellt sich heraus, dass der “schuldbewusste Blick” von Hunden kein Eingeständnis von Schuld ist – sondern wohl eher eine typische Reaktion auf Verärgerung die der Halter zeigt.