Der Hundehaushalt und seine Gefahren

„Gesundheit, hast du dich erkältet?“ fragt mich mein Mann nachdem er festgestellt hat, dass ich niesend, zu einer ihm unbekannten Zeit auf dem Sofa liege.
„Ja irgendwie fühle ich mich nicht so wohl“, antworte ich und sehe aus den Augenwinkeln meinen Hund, der interessiert mit seiner Nase den Wohnzimmertisch beschnüffelt, wo ich Tempos, Tee und Halstabletten platziert habe. Ich beobachte ihn und denke mir: „Das könnte aber gefährlich werden wenn mein Hund jetzt unbeaufsichtigt im Wohnzimmer wäre, da muss ich aufpassen,“ am Ende schnappt er sich noch meine Halstabletten.

Welche Gefahrenquellen gibt es im Haushalt für den Hund?

Hunde sind neugierig und manchmal dringen Gerüche in ihre Nase, von denen wir nicht mal erahnen das sie existieren.

Schokolade ist (ja für uns manchmal auch, aber wer kann schon immer widerstehen) für unsere Hunde nicht nur ungesund sondern ab einer bestimmten Menge sogar giftig. Die Aufnahme des Inhaltsstoffes Theobromin in der Schokolade kann beim Hund zu schweren Vergiftungen bis hin zu Organversagen führen.
Auch Weintrauben oder Rosinen sind für den Vierbeiner nicht zu empfehlen, hier können ebenfalls Vergiftungen entstehen.

Wer seinen Hund beim Spaziergang beobachtet, der wird feststellen, dass der Hund häufig Gras oder andere Pflanzen frisst. In der Wohnung können dem Hund leider aber auch bestimmte Zimmerpflanzen sehr gefährlich werden. Geranien, Tulpen oder Gummibäume, um nur ein paar zu nennen sollten deshalb außerhalb der Reichweite von Hunden ihre Standorte finden.

Wer sich mehr darüber informieren möchte, der darf sich gerne auf dieser Seite umschauen:
Botanikus.de

Hier gibt es sehr viele Informationen für den Hundehalter.

Putzmittel, Medikamente oder andere Chemikalien sollten immer so aufbewahrt werden, das selbst der neugierigste Hund keine Möglichkeit hat, diese Substanzen zu inhalieren oder gar zu fressen. Bestimmte Reinigungsmittel besitzen einen, für den Hund sehr interessanten Eigengeruch, schnell ist da die Hundezunge im Putzwasser abgetaucht. Manche Hunde sind Meister im Öffnen von Schranktüren, auch hier sollten giftige Substanzen nicht gelagert werden.

Umherliegende Gegenstände können durchaus mehr Schaden anrichten als uns lieb ist. Wolle, Knöpfe, der Aschenbecher mit den Zigarettenkippen, Papier, Plastiktüten, Kunststoffe, bis hin zu Reiszwecken oder benutzem Geschirr bieten für unseren Hund Reize die ihm sehr schaden können.

Plastiktüten rascheln und üben neben optischen- auch akkustische Reize aus, die im schlimmsten Fall zu Erstickungen führen. Zigarettenkippen sind für Hunde wegen des hohen Nikotingehalts äußerst giftig und verschluckte Gegenstände können zu gravierenden inneren Verletzungen führen.

Bleibt noch das Problem mit den offenen Stromkabeln in der Wohnung. Gerade Welpen lieben es zu knabbern und zu kauen. Ein Stromkabel in Reichweite wird gerne zum Austesten der Zähne genutzt. Leider können beim Anknabbern von Stromkabeln Stromschläge sehr schnell zu Verletzungen führen, aber auch das kräftige Ziehen könnte die elektronischen Geräte zum Fallen bringen. Im ungünstigsten Fall direkt auf den Hund.

Fallen euch noch mehr Gefahren ein? Dann teilt sie uns gerne mit

 

 

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