Wissenswertes zur Futterumstellung

Die Verdauung des Hundes besteht aus einem komplexen System mit vielfältigen Aufgaben.
Alle Funktionen dienen einem einzigen Ziel: Die aufgenommene Nahrung muss für den Körper nutzbar gemacht werden, denn daraus holt er sich die benötigten Nährstoffe wie z. B. Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe.

Die Magensäure

Die im Magen befindliche Magensäure und Enzyme aus dem Darm sorgen dafür, dass über den Dünn- und Dickdarm die freigesetzten Nährstoffe resorbiert und aufgenommen werden.

Störungen im Verdauungssystem

So komplex das Verdauungssystem des Hundes ist, so störungsanfällig ist es leider auch. Wir Hundehalter kennen das Phänomen, wenn morgens unser Vierbeiner noch komplett in Ordnung erscheint und abends auf einmal Erbrechen oder Durchfall einsetzt.
Das Verdauungssystem ist nicht nur anfällig für Viren, Bakterien oder Hefebesiedlung, auch Stress, Aufregung oder eine Futtermittelallergie führen zu Störungen im Magen-Darm-Trakt.
Besonders futtersensible Hunde reagieren auf abrupte Futterumstellungen mit Durchfällen oder Blähungen.
„ Never touch a running System“ dieses Motto hat sich häufig auch bei der Fütterung unseres Hundes bewährt. Manchmal muss ein Futtermittel aus bestimmten Gründen gewechselt werden. Doch wie stellt man das Hundefutter schonend um?

Hauptfaktor Allergie

naturvitalNeben organischen Erkrankungen des Hundes, wie z.B Diabetes, Nierenerkrankungen, Leber- und Herzerkrankungen, ist die Allergie eine der Hauptursachen für die Umstellung des Hundefutters.
Allergien können auf bestimmte Zusammensetzungen des Futters bestehen, oder der Hund reagiert auf die Proteinquelle, also die verwendeten Fleischsorten.
Abhängig von den Symptomen, die neben Haut und Fell auch den intestinalen, also den Magen-Darm-Trakt betreffen, kann der Hundehalter mittlerweile unter einigen hochwertigen Futtersorten auswählen.
So sind z.B die Futtersorten von NaturVital frei von chemischen Zutaten und für alle Rassen geeignet. Das schonende Kaltpresserfahren und die naturnahe Zusammensetzung bieten optimale Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung.
Für Hunde mit Problemen bei der Proteinquelle ist das neue InsectDog eine exklusive Alternative zu Hundefutter mit tierischer Proteinquelle. InsectDog ist ein hypoallergenes Trockenfutter das Insektenprotein als tierische Proteinquelle nutzt. Auch wenn wir Hundehalter uns vielleicht erst einmal an diese Gedanken gewöhnen müssen, so sind Insektenproteine aus der Mehlwurmlarve eine hochwertige Eiweißquelle für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten. Zudem sind sie eine nachhaltige Alternative im Vergleich zu Futtersorten mit anderen tierischen Proteinquellen.
Eine weitere Möglichkeit, den futtersensiblen Hund, der allergisch auf tierische Proteinquellen reagiert gut zu ernähren ist das neue VeggieDog Hundfutter. veggie
Auch wenn unsere Hunde vom fleischfressenden Wolf abstammt, so müssen wir uns trotzdem mit dem Gedanken beschäftigen, dass Allergien beim Wolf eher weniger bis gar nicht, bei unseren gezüchteten Hunden jedoch immer häufiger vorkommen.
Reagiert unser Vierbeiner nun einmal empfindlich auf tierische Eiweißquellen und Getreide, dann haben wir mit VeggieDog die Möglichkeit, den Bedarf unseres Hundes durch eine geschickte Kombination verschiedener Pflanzenproteine unter Umständen sogar besser decken zu können, als mit Fleischproteinen, die der allergische Hund nicht verträgt und die er nicht optimal nutzen kann.

Die richtige Futterumstellung

Damit der Hundemagen möglichst entlastet wird, ist es wichtig, bei der Futtersorte zu bleiben, die unser Hund gut verträgt. Ständiger Wechsel des Futters, ja sogar der Fleischsorten, führen oft zu Blähungen oder Unverträglichkeiten. Der Magen-Darm-Trakt des Hundes stellt sich auf das Futter ein, wechseln wir also ständig die Futtersorten muß sich der Organismus immer wieder neu umstellen. Den meisten Hunden tun wir mit täglicher Abwechslung also leider gar keinen Gefallen.
Steht eine Futterumstellung an, so brauchen wir ein wenig Geduld. Ernährungsexperten raten nicht zu einem abrupten Wechsel, sondern zu einer langsamen Umstellung. Hierbei empfiehlt es sich, die alte Futtersorte mit der neuen Futtersorte zu kombinieren.
Zunächst einmal gibt man zur gewohnten Futtersorte ein Viertel der neuen Futtersorte hinzu. Das Ganze zieht sich am besten über mindestens eine Woche hin. Ab der 2. Woche kann man dann je eine Hälfte des Futters, mit einer Hälfte des neuen Hundefutters reichen. Ab der 3. Wochen gibt man drei Viertel des neuen Hundesfutters mit einem Viertel der alten Futtersorte. Und erst ab der 4. Wochen bekommt der Hund das neue Futter. Sollten in dieser Umstellungszeit Durchfall oder Blähungen auftreten, so zögert man die Mischverhältnisse um mehrere Tage oder vielleicht sogar Wochen hinaus, um den Magen-Darm-Trakt unseres Hundes langsam an das neue Futter zu gewöhnen.

Wir sehen, die Wahl des Hundefutters und auch die Ein- oder Umstellung auf ein neues Futter braucht Geduld und Verständnis für die besonderen Bedürfnisse unseres Hundes.

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